Hallihallöchen vom Popöchen der Erde
:P
na, Scherzal fias Herzal, eigentlich
bin i do jo sogoa ziemlich im Zentrum! Man merkts unter Anderem
daran, dass einem hier IMMER zahlreiche Leute begegnen und keiner
ohne ein höfliches „Yovo, bonsoir!“ („Weiße, guten Abend“)
im Vorbeigehen loszulassen. Freundlichkeit scheint mir wird hier
allgemein sehr groß geschrieben. Zum Beispiel wird dir nie eine
Marktdame böse hinterherschaun weil du bei ihr nicht einkaufst,
obwohl du vorher schon bei fünf verschiedenen Produkten nach dem
Preis gefragt hast.
Dasselbe gilt bei Heiratsanträgen.. Diese sind zwar oft ein klein wenig aufdringlich, aber sie werden letzten Endes mehr oder weniger akzeptiert. Diese verlaufen eigentlich immer gleich. Man wird mit einem kurzen „Wie geht’s?“ in Smalltalk verwickelt und die Fragen werden dann ein bisschen präziser: „Woher kommst du? Hast du eine Familie? Einen Mann? Kinder? Nimmst du mich mit nach Österreich? Willst du mich heiraten?“ Ein wenig spannender wurde die Sache, als mein Zem (Mopedtaxifahrer) während der Fahrt anfing, mich auszufragen. Als ich dann mit Verständnisproblemen auszuweichen versuchte, hielt er einfach mal an, um mir einen Antrag zu machen. Nach etlichen Minuten der Herausrederei gab er es auf und die Sache schien abgehakt. Nach kurzer Fahrt der nächste Halt, denn es könnte doch sein, dass ich noch heiratsfähige Schwestern, Cousinen oder Töchter habe.? Allerdings ist es schwierig, dann noch höflich und vor allem unsarkastisch zu bleiben, wenn man sich auf dem Weg zur Arbeit befindet und sich die Gedanken um ganz andere Sachen als Ehe und Familienplanung drehen. Beim letzten Versuch meine Handynummer zu erfragen, war ich zum Glück schon abgestiegen und konnte „fliehen“. Aber natürlich muss man auch bedenken, dass es hier als der Schlüssel zum Glück angesehen wird, eine Ehe in den reichen Westen einzugehen.
Dasselbe gilt bei Heiratsanträgen.. Diese sind zwar oft ein klein wenig aufdringlich, aber sie werden letzten Endes mehr oder weniger akzeptiert. Diese verlaufen eigentlich immer gleich. Man wird mit einem kurzen „Wie geht’s?“ in Smalltalk verwickelt und die Fragen werden dann ein bisschen präziser: „Woher kommst du? Hast du eine Familie? Einen Mann? Kinder? Nimmst du mich mit nach Österreich? Willst du mich heiraten?“ Ein wenig spannender wurde die Sache, als mein Zem (Mopedtaxifahrer) während der Fahrt anfing, mich auszufragen. Als ich dann mit Verständnisproblemen auszuweichen versuchte, hielt er einfach mal an, um mir einen Antrag zu machen. Nach etlichen Minuten der Herausrederei gab er es auf und die Sache schien abgehakt. Nach kurzer Fahrt der nächste Halt, denn es könnte doch sein, dass ich noch heiratsfähige Schwestern, Cousinen oder Töchter habe.? Allerdings ist es schwierig, dann noch höflich und vor allem unsarkastisch zu bleiben, wenn man sich auf dem Weg zur Arbeit befindet und sich die Gedanken um ganz andere Sachen als Ehe und Familienplanung drehen. Beim letzten Versuch meine Handynummer zu erfragen, war ich zum Glück schon abgestiegen und konnte „fliehen“. Aber natürlich muss man auch bedenken, dass es hier als der Schlüssel zum Glück angesehen wird, eine Ehe in den reichen Westen einzugehen.
So weit so gut.. zu unserer neusten
Errungenschaft in der Volontärshöhle: eine Gitarre! JA, Anita ist
glücklich! Heute hatten wir schon unseren ersten Liederabend mit
Liedern auf Deutsch und Englisch – zwei Sprachen, die in dieser
Welt hier nicht existieren und die man auch unter den Leuten zu
meiden versucht, da man sofort als Tourist und Yovo abgestempelt
werden würde.
ma des hoert si total super an! :D wie viel heiratsantraege hast mittlerweile schon?
AntwortenLöscheni wuensch da weiterhin alles, alles gute!
liebe gruesse aus den philippinen! :)